Facharztwahl – gibt es den besten Arztberuf?

Viele Zuschriften von Studierenden und PJlern, die mich erreichen, betreffen im Wesentlichen ein gemeinsames Thema: Welcher Facharzt passt zu mir? Welches ärztliches Fach ist für meine Wünsche und Lebensvorstellung optimal? Diese Frage wird häufig durch die ersten Berufserfahrungen in der Klinik getriggert. Hochmotiviert und weißbekittelt starten junge Assistenzärzte in Ihre Aufgabe, Menschenleben zu retten – und wird vom Klinikumsalltag ernüchtert: Zeitdruck, Schichtdienste und Dokumentationsaufwand sind drei Dinge, die Medizinstudierende und Jungärzte desillusionieren. Unfreundliche Patienten und die Konfrontation mit unheilbaren oder sehr komplexen Erkrankungen schüchtern ein. In den Kliniken wird der Wirtschaftlichkeitsdruck stark bemerkbar und führt zu der grundsätzlichen Überlegung, welche Facharztausbildung „sich lohnt“. Diese Gedanken lassen Fächer wie die Laboratoriumsmedizin besonders attraktiv wirken, denn obwohl die meisten dieser Jungmediziner gar keine Vorstellung von der Arbeit im Labor haben, erscheint die Beschreibung des Faches zunächst einmal ansprechend.

Die Labormedizin ist eines der  theoretischen bzw. diagnostischen Fächern unter den Facharztberufen. Zu diesem Thema gibt es gesonderte Artikel:

Im Gegensatz zu den klinischen Berufen hat man als Facharzt für Labormedizin einen etwas anders strukturierten Alltag. Ist der Beruf des Labormediziners daher “DAS Fach schlechthin”? Ich möchte diese Frage etwas anders angehen und in dem folgenden Artikel einige grundsätzliche Gedanken aufführen, die allgemein bei der Facharztwahl berücksichtigt werden sollten.

 

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